FDP Ortsverband Walldorf

Ortsverband

Intelligent und nachhaltig Parken in Walldorf

Am 08. Oktober 2020 trafen sich der Vorstand des FDP Ortsverbands Walldorf und die FDP-Gemeinderatsfraktion wie bereits angekündigt mit der Werbegemeinschaft Walldorf, um sich ein Bild davon zu machen, wie es den Gewerbetreibenden in Walldorf derzeit geht und welche Anliegen sie haben. Bernhard Gröner, der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, begrüßte uns und stieg sofort thematisch ein: „Walldorf braucht mehr Schub“.
Bernhard Gröner und Petra Tognino
Bernhard Gröner und Petra Tognino


Der Einzelhandel hat in der aktuellen Zeit mit großen Hürden zu kämpfen - nicht erst seit der Coronakrise, sondern auch schon davor, vor allem durch die immer größer werdende Konkurrenz des Onlinehandels. Wir sind uns daher mit der Werbegemeinschaft einig, dass der Einzelhandel gezielt unterstützt werden muss. Auf unsere Frage hin, wo die Gewerbetreibenden aktuell die größten Schwachpunkte sehen, antworteten die Mitglieder der Werbegemeinschaft einstimmig: Bei der Parksituation in Walldorf. Es seien ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden, allerdings seien diese gerade für Leute, die von außerhalb nach Walldorf kommen, meist nicht auffindbar.

Und damit sind wir wieder beim Thema eines dringend notwendigen Parkleitsystems für Walldorf. Das Wort „Parkleitsystem“ mag sperrig klingen, aber zuerst einmal bedeutet es lediglich, dass die Parkhäuser und Parkplätze besser ausgeschildert werden. Die meisten Leute, die nach Walldorf kommen, versuchen auf den wenigen Parkplätzen in der Hauptstraße zu parken, weshalb dort ständig Rückstau und Chaos herrschen. Diese Situation könnte ohne weiteres entzerrt werden, indem die Parkhäuser besser ausgeschildert werden. „Der Parksuchverkehr in Walldorf muss verhindert werden“, sagte Petra Tognino, stellvertretende Vorsitzende der Werbegemeinschaft Walldorf. Durch eine gute Ausschilderung der Parkhäuser müssten die Suchenden nicht erst minutenlang planlos durch die Gegend fahren, sondern könnten schneller an ihr Ziel gelangen - So werden nicht nur die Nerven der Einkaufenden geschont, sondern auch unsere Luft! Durch eine Entzerrung der Parksituation und das gezielte Anfahren von Parkhäusern würde sich die Attraktivität der Hauptstraße und der Stadt insgesamt deutlich verbessern. Dies wäre ein wichtiger Schritt zur Unterstützung unserer Gewerbetreibenden und der Gastronomiebetriebe in Walldorf!

Im ersten Schritt müssen also die Parkhäuser analog besser ausgeschildert werden. Anschließen wäre es durchaus denkbar, das ganze digital z.B. in Form von Anzeigetafeln an den Parkhäusern oder einer App, zu ergänzen, die anzeigen könnten, wo noch freie Parkplätze zu finden sind. Gerade im Hinblick auf das RegioWIN Projekt, das Verkehrsströme von außerhalb besser vernetzen soll, kann und muss die Stadt Walldorf sich Gedanken machen, welche Möglichkeiten der besseren Lenkung und Vernetzung von Auto, Fahrrad und ÖPNV in Walldorf bestehen und in diesem Rahmen ist auch die Parksituation in Walldorf zu bedenken.

Die FDP-Gemeinderatsfraktion arbeitet nun in enger Abstimmung mit dem FDP Ortsverband Walldorf und der Werbegemeinschaft an einem Antrag. Wir werden einen konkreten Vorschlag zur Einrichtung eines analogen und anschließend eines digitalen Parkleitsystems unter dem Motto „Intelligent und nachhaltig Parken in Walldorf“ ausarbeiten.

PG

Querdenker Demonstration

Stellungname zur Demo „Solidarisch durch die Krise 2.0“ am 05.10.2020

Bis vor einigen Wochen war der Begriff “Querdenken” für mich ein durchaus positiv belegter Begriff.
Querdenken, bedeutete für mich eine andere Perspektive ein zu nehmen und den Blick frei auf eine Situation zu richten. „Think outside the box“ trifft es da ganz gut – vergleichbar mit dem Blick über den Tellerrand.
Doch das was die „Querdenker“, die sich heute wieder auf der Drehscheibe versammeln verkörpern scheint genau das Gegenteil zu sein. Nicht der Blick nach außen, von sich weg gerichtet, nicht der Wunsch andere zu verstehen, sondern gefangen in der Idee „die da oben wollen uns was Böses“. Eine gefährliche Mischung aus besorgten Bürgern, Leugnern, Hetzern und Demokratie-Verächtern.

Dass „die da oben“ – gemeint sind ja wohl die Politiker - nach bestem Wissen und Gewissen kurzfristige Entscheidungen treffen mussten, und immer wieder treffen müssen, um eine Katastrophe abzuwenden – ohne selbst genau wissen zu können in welche Richtung sich das Virus entwickeln könnte, wird dabei vernachlässigt.

Dass immer wieder neu abgewägt wird, was aktuell der richtige Weg ist, und sich das durchaus auch mal widersprechen kann, mag irritierend, aber den jeweils neuesten Erkenntnissen geschuldet sein.

Immer neue Verordnungen sind anstrengend und könnten durchaus besser geplant und mit mehr Vorlauf verkündet werden – gleichzeitig spricht aber auch dies für die Situation.
Kritik ist erlaubt und selbstverständlich auch Bestandteil einer gesunden Demokratie. Diese Kritik muss aber sachlich, konstruktiv und nachvollziehbar sein und darf nicht als Panikmache missbraucht werden.

Und - Welche Vorteile sollte sich ein Land wie Deutschland davon versprechen, wenn die Wirtschaft zusammenbricht, das kulturelle Leben wegstirbt und die Bildung unserer Kinder ausbleibt.
Wie sollte sich Deutschland, das als Land der Erfinder und Macher, Dichter und Denker und kluger Köpfe und Wissenschaftler bekannt ist, in der Welt positionieren? Wo läge da die Logik? Wem würde das wirklich etwas nützen?
Bei den Querdenkern besteht allerdings eine starke Motivation, Unzufriedenheit und Sorge zu erzeugen und damit aufzuhetzen – um in diesem Klima Gedankengut zu platzieren, das unsozial und gegen die freiheitlich demokratische Ordnung gerichtet ist.

Deswegen ist es wichtig, dass wir heute auch wieder hier sind, um uns klar von solchem Gedankengut abzugrenzen und zu distanzieren.

Ich denke, wir sind uns einig, dass ein zweiter Lockdown verhindert werden muss, damit Wirtschaft und Gesellschaft nicht weiter Schaden nimmt. Dafür müssen wir uns aber an geeignete Regeln halten.
Es gilt nach wie vor, dass wir gemeinsam gut durch diese Krise kommen. Das wir Rücksicht aufeinander nehmen und dafür auch mal bereit sind die eigenen Vorteile oder Vorlieben in den Hintergrund zu rücken.

Daher gilt unser Dank der großen Mehrheit der Walldorferinnen und Walldorfer, die sich seit Monaten sehr diszipliniert an die Abstands- und Hygieneregeln halten und damit große Solidarität und Verantwortungsbewusstsein ihren Mitmenschen gegenüber erweisen.

Meine Freiheit hört an dem Punkt auf, an der sie die Freiheit meiner Mitmenschen einschränkt. Und das gilt in beide Richtungen.

AR

Ortsverband

Wir sagen DANKE!

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Am 03.10.2020 feierte der FDP Ortsverband Walldorf ein Dankesfest für die Kandidatinnen und Kandidaten des FDP Gemeinderatswahlkampfes 2019. Das Fest war eigentlich schon im Frühjahr geplant, musste dann allerdings cornabedingt verschoben werden. Deshalb freuten wir uns umso mehr, als wir dann am Samstag endlich zusammen feiern konnten - natürlich nach wie vor unter Einhaltung der wichtigen Abstands- und Hygieneregeln! Das Fest fand im Tierpark im Außenbereich des Restaurants Pagoni statt. Draußen an der frischen Luft kamen wir bei Kaffee, Kuchen und einem kleinen griechischen Abendessen ins Gespräch und es war schön, dass wir uns nach so langer Zeit mal wiedersehen konnten.

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Unsere beiden Vorsitzenden Anja Rosker und Paula Glogowski bedankten sich bei den Kandidaten und Kandidatinnen für ihren unermüdlichen Einsatz im Wahlkampf und überreichten allen als kleines Zeichen des Dankes eine gelbe Rose.

Wir möchten noch einmal ein ganz großes Dankeschön an alle Kandidatinnen und Kandidaten des FDP Gemeinderatswahlkampfes 2019 aussprechen! Mit Eurer tatkräftigen Unterstützung konnten wir sogar einen weiteren Sitz für die FDP im Gemeinderat erkämpfen. Vielen Dank für Euren großen Einsatz und Euer Engagement!

PG

Querdenker Demonstration

Stellungname zur Demo „Solidarisch durch die Krise 2.0“

Wann ist die Zeit gekommen, in der man den sogenannten Querdenkern nicht mehr das Feld überlässt, sondern aufsteht, klar Stellung bezieht und sagt: „Nein, so nicht! Das wollen wir hier in Walldorf nicht!“ Widerstand wird oft hinausgezögert, weil diejenigen, die aufstehen müssten, sagen, die richtige Zeit sei noch nicht gekommen. Es wird oft gesagt: „Lasst die doch reden, es ist doch nur eine Minderheit.“ Aber was, wenn die Minderheit lauter wird, als die große Mehrheit derer, die sich seit Monaten verantwortungsvoll und solidarisch in dieser Krise verhalten? Die Zeit Aufzustehen und Stellung zu beziehen, die ist genau jetzt gekommen!
Wir alle, die wir hier heute gemeinsame stehen, auch wir haben unterschiedliche Meinungen und Haltungen und unsere lebendige Demokratie braucht auch diese vielen Positionen, um weiter daran arbeiten zu können, den besten Weg durch und hoffentlich auch irgendwann hinaus aus dieser Krise zu finden. Aber das, was heute erneut auf der Drehscheibe geschieht, das leistet keinen Beitrag zur Krisenbewältigung. Ja es gibt berechtigte Kritik an den Coronamaßnahmen und ja, diese Maßnahmen haben weitreichende Folgen. Und deshalb ist es richtig und wichtig, immer wieder zu prüfen, welche der Maßnahmen noch verhältnismäßig sind und wo auch gelockert oder nachgebessert werden muss.
Aber bei Demos wie der auf der Drehscheibe, da gibt es zwei ganz entscheidend Punkte, die so gar nicht zu akzeptieren sind:

1. Wer Kritik vorbringen und demonstrieren möchte, der muss sich trotz allem an die vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln halten. Wer dies nicht tut, der verhöhnt all diejenigen, die in den Krankenhäusern Tag für Tag um das Leben der Coronainfizierten kämpfen. Der verhöhnt die, die den Kampf gegen das Virus nicht überlebt haben und der verhöhnt ihre Hinterbliebenen, die einen geliebten Menschen verloren haben. Und deshalb ist es nicht zu akzeptieren, wenn die Abstands- und Hygieneregeln nicht eingehalten werden.

2. Und der zweite Punkt, der beim Blick auf die Drehscheibe auch heute wieder fassungslos macht, ist der, was sich an skurrilem Gedankengut bei derartigen Versammlungen zeigt. Wir haben es jüngst in Berlin gesehen: Angeblich wird gegen die Coronamaßnahmen demonstriert und auf einmal werden Reiskriegsflaggen geschwenkt, Fremdenhass propagiert und Verschwörungstheorien verbreitet. Jeder kann das Recht zu Demonstrieren wahrnehmen, aber man sollte immer prüfen, an wessen Seite man dabei steht. Antisemitismus ist nicht zu tolerieren. Fremdenhass ist nicht zu tolerieren. Und das Verbreiten von Verschwörungstheorien genauso wenig.
Wir möchte der großen Mehrheit der Walldorferinnen und Walldorfer danken, die sich seit Monaten sehr diszipliniert an die Abstands- und Hygieneregeln halten und damit große Solidarität und Verantwortungsbewusstsein ihren Mitmenschen gegenüber erweisen. Lasst uns weiterhin in dieser Krise zusammenhalten und gemeinsam die klare Botschaft in Richtung Drehscheibe senden: „Nein, so nicht! Das wollen wir hier in Walldorf nicht!“

PG

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